Messebausysteme aus Aluminium

Die Geschichte der Messen in Deutschland begann 1947, initiiert von der britischen Militärregierung. Um der deutschen Nachkriegswirtschaft in der Besatzungszone einen Impuls zu geben wurde in Hannover die „Export Messe 1947“ initiiert und mit mehr als 700.000 Besuchern eine großer Erfolg. Und obwohl sie in den Produktionshallen der Vereinigten Leichtmetallwerke stattfand, fiel der Messebau zu dieser Zeit noch eindeutig in den Bereich des Holzhandwerks.

Die Zahl der Messeveranstaltungen stieg stetig. Immer kürzere Auf- und Abbauzeiten, sowie steigende Ansprüche an die Flexibilität, das Design und die wirtschaftliche Bauweise machten eine effizientere Methode des Messebaus notwendig. So wurde Holz von Aluminium abgelöst, ein Werkstoff, der durch Leichtigkeit, Stabilität, Nicht-Brennbarkeit und Korrosionsbeständigkeit ideale Voraussetzungen bietet.

Die entwickelten Aluminium-Systeme basieren auf unterschiedlichen Grundprofilen, die modular in verschiedenen Formationen zusammengesetzt werden können. Sie können als Verbindungselemente für Trennwände, als Träger für weitere Profile oder als Querträger für die Montage eingesetzt werden.

Zwei Beispiele: das SYMA-System mit einem Quadratprofil von 30x30 mm und das OCTANORM-System mit einem Acht-Nuten-Profil.

 

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